Ich habe einen Mitbewohner. Walid

  Wenn sich manche Leute fragen, ob sie denn einen Flüchtling bei sich aufnehmen wollen würden und dann dabei festestellen, dass sie das doch zu krass fänden, so kann ich von mir behaubten, selbst von einem Flüchtling aufgenommen worden zu sein. Ich wohne mit einem, wenn man so will “Wirtschaftsflüchtling” zusammen. Also einem Menschen, den die wirtschaftliche Lange in seinem Heimatland zum Umzug in ein Land mit besseren Möglichkeiten, bewegt hat. Ein bemerkenswerter Mensch mit einer weiter lesen [...]

Hipster vs. Nazis

Ich muss mal wieder was los werden. Schon wieder gibt‘s da so Sachen die einen schon ins Auge springen. Das Phänomen der Hipster zum Beispiel. Ich hab an dieser  Stelle ja auch schon Beschwerde eingereicht über dieses Phänomen. Mit meiner Meinung steh ich ja ganz offensichtlich nicht alleine: Keiner mag sie und keiner würde sich freiwillig als einen bezeichnen. Hipster sind immer die anderen. Diese engen Jeans, die großen Brillen, der untercut Haarschnitt und der Jutebeutel. Sehen alle weiter lesen [...]

Hamburg update

Was ich mal los werden wollte: Was ich nicht verstehen kann ist dieses  rumgetue mit diesen aufklebbaren Schnurrbärten. Ich find das weder lustig noch orginell. Lasst das sein ihr Menschen das regt nur auf. Aber eigendlich wollte ich ja etwas anders schreiben: Wenn schon Möbelhäuser und Bankfilialen newsletter schicken dürfen, dann darf ich das auch. Es folg ein update aus der Stadt die gerade dabei ist mein neues zuhause zu werden. Die Wohnung: Es ist eine richtige Wohnung in der ich weiter lesen [...]

Bavaria

Auch mal was persönliches. Da die meisten meiner Leser auch direkt mit mir in Kontakt stehen, will heißen: dass ich die meisten von euch schon mal gesehen habe, kann ich auch mal was schreiben was vor allem die interessieren könnte die mich kennen. Ich bin ja seit drei Wochen raus aus München, raus aus Bayern, ja sogar raus aus Süddeutschland. Da drängen sich dem Freund oder auch dem Bekannten natürlich Fragen auf. Zum Teil sicher aus ehrlichem Interesse, zum Teil sicher auch aus smaltalkbedingten weiter lesen [...]

Ich habe euch vermisst

Ich möchte mit meinem Lieblingsdialog beginnen. „ Hallo, und wie geht‘s? „Gut, und dir?“ „Auch gut, danke.“ Ich war ja weg, das stimmt. Manchen ist das ja aufgefallen und manchen ist das egal, was mir wiederum egal ist. Ich war weit weg, so weit weg, dass ich nicht einmal einen Handyempfang hatte. Kein Laptop, kein smartphone, nicht einmal Musik hab ich gehört. Darum freu ich mich wieder hier zu sein. Alle Dinge die sonst so selbstverständlich sind kann ich erst dann wieder schätzen, weiter lesen [...]

Uniform

There was a sense of disappointment as we left the mall All the young people looked the same Wearing their masks of cool and disinterest Commerce dressed up as rebellion Bloc Party-  uniform Wie es Bloc Party schon in ihrem großen Song uniform aufgegriffen haben: Sie sehen tatsächlich alle gleich aus. Auf einer kulturellen Veranstaltung durfte ich hiervon wieder Zeuge werden. Individualität von der Stange. Da tragen sie ihre abgefahrenen Kleider, Frisuren und Smartphones und Tätowierungen, weiter lesen [...]

Morgenstund hat keine Menschen auf der Straße

6:00 Uhr morgens ist eine gute Zeit um aus der Kneipe nachhause zu kommen. Noch besser wenn man dabei Herr seiner nüchternen Sinne ist und sich so an die grandiosen Episoden der vergangenen Nacht erinnern kann. Typen gibt‘s die gibt es wirklich! Eine gute Zeit wenn man nicht weiß, ob die Menschen, die einem auf der Straße begegnen gerade nach hause gehen oder gerade von zuhause kommen. Wenn man auf der Straße überhaupt Menschen sieht, denn die Stadt ist grundsätzlich ausgestorben, weiter lesen [...]

Stille Nacht – oder: Die Suche nach der Liebe!

Was für ein Konzert! Was für ein unvergesslicher Abend! So hab ich zumindest gedacht als ich mich, mit meinem Döner in der Hand, auf den Weg nach Hause machte. Es gibt Abende an denen weiß man genau: Diesen Abend werde ich nicht so schnell vergessen. Karnivool, mein neuer Stern am Musikhimmel, haben im 59:1, einem kleinen Club in der Innenstadt gespielt. Alles hat gestimmt. Ein völlig abgerundeter Abend. Ich hatte ja keine Ahnung.

Es ist halb eins als ich an meine Haustüre komme. Scheiße weiter lesen [...]

Sodoku

Gerade heute Mittag habe ich etwas sehr seltenes gesehen. In der S-Bahn hat sich ein Mann mittleren Alters, er trug geschäftsmäßige Kleider und einen Aktenkoffer, neben mich gesetzt. Als er dann saß hat er seinen Koffer geöffnet und ein Blatt Papier zurechtgelegt. Ich war neugierig und sah genauer hin. Der Mann begann tatsächlich ein selbst aufgedrucktes Sodoku weiter zu bearbeiten. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die meisten Menschen die ich in den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter lesen [...]