Soll ich oder soll ich nicht?

Wenn die Zeit immer knapper und die Aufgabenliste, ja so was führe ich, immer länger wird sollte man sich schon genauestens überlegen, was man in seiner verfügbaren Zeit so treibt. Ich rede hier von Vorlesungen die aufzusuchen zwar möglich - sogar gewünscht - ist, die Zeit die dafür jedoch benötigt wird, etwa der Zeit entspricht, die man braucht etwa einen oder auch zwei Absätze seiner Bachelorarbeit zu schreiben. Was also tun? Gewissensfrage der Woche. Man einigt sich selber darauf, weiter lesen [...]
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Die Geschichte von dem Ring

Ich bin auf dem Weg nach Hause. Ein normaler Nachmittag an irgendeinem  normalen Wochentag. Völlig unverhofft sehe ich etwas auf der Straße liegen: Einen Ring. Golden, relativ schwer und in Siegelringform. Auf der Vorderseite ist schemenhaft ein gefiedertes Tier in Wappenpose zu erkennen. Ein klassischer Ring für einen nahöstlichen Obst-, Gemüse,- oder Handyverkäufer. Schon klar - politisch nicht ganz sauber ausgedrückt aber ich möchte meinen Lesern nur die Vorstellung des beschriebenen weiter lesen [...]

So nebenbei

Nebenjob, Minijob, geringfügige Beschäftigung. Alles Begriffe, die mit der Realität wenig gemein haben. Da ist nichts "Mini" und nichts nur so nebenbei. Das sind alles Knochenjobs. Aber was sein muss, muss sein. Wer Instrumente kauft, muss sie auch bezahlen. Und dafür braucht man Geld. Mittlerweile habe ich einen reichen Schatz an unterschiedlichsten Joberfahrungen gesammelt. Nicht, weil ich schwer zu vermitteln bin, oder ich so schnell wieder gefeuert werde, sondern weil ich folgender Meinung weiter lesen [...]

Stille Nacht – oder: Die Suche nach der Liebe!

Was für ein Konzert! Was für ein unvergesslicher Abend! So hab ich zumindest gedacht als ich mich, mit meinem Döner in der Hand, auf den Weg nach Hause machte. Es gibt Abende an denen weiß man genau: Diesen Abend werde ich nicht so schnell vergessen. Karnivool, mein neuer Stern am Musikhimmel, haben im 59:1, einem kleinen Club in der Innenstadt gespielt. Alles hat gestimmt. Ein völlig abgerundeter Abend. Ich hatte ja keine Ahnung. Es ist halb eins als ich an meine Haustüre komme. Scheiße weiter lesen [...]

let’s talk about smaltalk.

"Wer ein Konzert mit seinem Handy mit filmt hat gleich doppelt etwas davon: Er kann es zwar nie so richtig aber dafür so oft erleben wie er will." Diese Annahme ist ungefähr so sinnreich wie das Bestreben nach möglichst vielen Freunden bei Facebook. Hier zeigt sich mal wieder ganz deutlich: Qualität statt Quantität. Lieber eine Nacht lang ein interessantes Gespräch mit einem Freund geführt als eine Woche voll inhaltslosen Smalltalk. Um Smalltalk dreht sich auch mein heutiger Text. Ich weiter lesen [...]

Sodoku

Gerade heute Mittag habe ich etwas sehr seltenes gesehen. In der S-Bahn hat sich ein Mann mittleren Alters, er trug geschäftsmäßige Kleider und einen Aktenkoffer, neben mich gesetzt. Als er dann saß hat er seinen Koffer geöffnet und ein Blatt Papier zurechtgelegt. Ich war neugierig und sah genauer hin. Der Mann begann tatsächlich ein selbst aufgedrucktes Sodoku weiter zu bearbeiten. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die meisten Menschen die ich in den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter lesen [...]

Dritte Kasse bittä!

Schon lange freue ich mich darauf, über mein liebstes Geschäft zu schreiben. Kein Musikladen oder ein Fotofachgeschäft. - (Kunstpause)- Tengelmann! Nirgendswo sonst hab ich so viele Skurriles oder Unglaubliches erlebt, wie in dem Supermarkt nahe an meiner Wohnung. Es sind dabei nicht die Produkte, die mich so faszinieren. Die sind vergleichsweise eher schwach. Nein. Es sind die Kunden! Mein Geheimtipp: Gehen Sie kurz vor Ladenschluss, eine halbe Stunde reich meißtens aus, in einen eher kleinen weiter lesen [...]