Mit dem Rad nach Prag – leichtes Gepäck und schwere Beine

“Einfach machen”, lautet mein Mantra dieser Tage und so habe ich letztes Wochenende schnell die Kette geölt, den Schlafsack und die Isomatte verzurrt und das nötigste in den Packsack gestopft. Kein Zelt, kein Plan. Nur eine flink zusammengeklickte Route auf Komoot. Abenteuerzeit. weiter lesen [...]

Candy B 2018 Teil 3 – Lehm und Wahnsinn

Was bisher geschah ... Um 4 Uhr morgens schafft der Wecker Tatsachen. Trotz Kälte ordnen wir etwas orientierungslos unsere Sachen zusammen. Sind ja nicht sehr viele. Rein in die kalten Socken, rein in die ewig nassen Schuhe, die schlammigen Überschuhe darüber, rein in das klamme Trikot. Alles ist nassn schlammig oder klamm. Nur die Stimmung ist gut. Besser als gestern kann es heute nur werden. 30 Minuten später stelle ich auf dem Rad sitzend fest, dass mein linker Schalthebel weiter lesen [...]

Candy B 2018 Teil 2 – Nass nass nass

Was bisher geschah ... Die Sonne schwindet und die Frage nach dem “Wie weit heute noch?” drängt sich mehr und mehr auf. Im Dunkeln über große Steine stolpern wollen wir nicht. Darum sind wir froh, dass es im Moment noch so flüssig über Rad- und Forstwege geht. Endlich komme ich zumindest ein bisschen vorran. Es wird dunkler und unsere vor uns her flackernden Lichtkegel werden von Minute zu Minute sichtbarer. Ich mag das ja, wenn man in die Dunkelheit hinein fährt. Was mir nicht weiter lesen [...]

Candy B 2018 Teil 1 – Rein ins Getümmel

Auf Schotterwegen in die Hauptstadt Berlin. Ich wollte mich ja zunächst erstmal sortieren bevor ich mich an diesen Bericht setzen wollte. Jetzt ist die zweite Auflage des “Candy B gravelers” schon  mehr als zwei Wochen her und ich komme immer noch nicht ganz klar. All die Eindrücke, Bilder Episoden, Emotionen müssen erstmal verarbeitet werden. Genau wie die Ernüchterung bei der Erkenntnis, dass es schon wieder vorbei ist. Aber der Reihe nach: Zur Begriffserklärung: Der “candy weiter lesen [...]

“Kribbeln” oder Gedanken über das (Nicht-)Radfahren

Auch die coolste Fahrradkleidung ist immer noch Fahrradkleidung und damit per se nicht geil. Das ist leider eine Wahrheit die auch ich häufig vergesse.

Radfahren ist das schönste Vorwärtskommen auf der Welt. Radfahren ist wie Fliegen. Radfahren ist Freiheit. Ob mit oder ohne hochauflösender Videodrohne über dir. weiter lesen [...]

Dezembererkenntnis II: …wenn man es aber trotzdem macht freut man sich.

Tag 3: Angekommen. Rückblickend betrachtet fängt es ab Göttingen an Spaß zu machen. Beim Bilck aus dem Fenster stelle ich erfreut fest, dass der Schnee dem Regen gewichen ist. Ich bin noch nie gerne im Regen gefahren, aber heute freue ich mich schon fast darauf. Alles ist besser als dieser fieße Schnee und diese garstige Kälte von gestern. Nun gilt es meine Optionen auszuchecken. Mein Gedanke, den Plan nach Hamburg zu fahren, abzublasen ist jedenfalls vom Tisch. Wie blöde wäre weiter lesen [...]

Dezembererkenntnis – Teil I : Es ist keine gute Idee eine längere Fahrradtour im Winter zu planen.

Mein Vorhaben war sehr groß. Ich wollte doch so weit fahren und so viel draußen sein, wie ich es mir in meinem naiven Kopf vorstellen konnte. Die Idee zur Dezembertour habe ich hier mal ausgebreitet. Pläne machen ist schön. Doch Pläne sind zum umschmeißen da. Um es kurz zu machen: Ich bin tatsächlich los gefahren. Am 2. Dezember. Allerdings sehr viel weniger weit als unsprünglich erhofft und geplant. Ein schönes Abenteuer war es trotzdem. Nicht alles was zunächst nach Scheitern aussieht weiter lesen [...]

Velo La France – Ein Reisebericht – Teil 7 und ein Video

Es sollte nicht trocken bleiben. Ich wache auf gegen 5:30 Uhr, als sich ein Platzregen ankündigt. Der Wind pustet fleißig Wind um meine Rübe und auch die ersten Tropfen kommen vom Himmel. Ich springe auf und schllüpfe in meine breitgelegten Regensachen. Ich hatte da ja so einen Ahnung. Innerhalb von 2 Minuten stehe ich reisebereit an die Hüttenwand gedrückt. Die Regentropfen prasseln fleißig nieder. weiter lesen [...]

Velo La France – Ein Reisebericht – Teil 6

Tag 5 : Ab hier nur noch Autopilot Im Morgengrauen klingelt mein Wecker. Als ich auf die Galopprennbahn blicke reiten dort schon junge Jockeys durch den morgendlichen Nebel. Bemerkenswert, denke ich mir und galoppiere auch los. weiter lesen [...]

Velo La France – Ein Reisebericht – Teil 5

Tag 4 : Eine Grenzerfahrung, das Vogesen-Gebirge und die deutsche Freikörperkultur. Die Hälfte der Strecke liegt hinter mir. Ich bin bestens in der Zeit und mein Schlafplatz ist sicher und abgeschieden. Heute zwinge ich mich nicht vor Sonnenaufgang aufzustehen und auch werde ich nicht durch einen LKW geweckt. Ich gönne mir zwei Stunden mehr Schlaf als derzeit üblich. Verdienst hat mein Körper diese schon lange. weiter lesen [...]