Bahnfahrer, Wassertemperaturen und ein Sturm

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Das Leben der U-Bahnfahrer.

Das Wort des Tages lautet: Selbsterklärend. Ich selber bin auch selbst erklärend. Ich habe mir gerade selber etwas selber erklärt.
Ich habe mich zum Beispiel die Frage gestellt, wie die U-Bahnfahrer, in beispielsweise München oder Hamburg, (das sind die großen Städte zu denen ich etwas sagen kann) nach Hause kommen sollen, wenn sie derjenige waren der die letzte U-Bahn gefahren hat. Anders als Taxifahrer können diese ja schwer ihren Zug vor der Haustüre parken.

Ich habe für diese Frage eine Antwort gefunden: Es ist die einzige mögliche Lösung. Nach reichlicher Überlegung bietet meine Theorie die Antworten auf so viele weitere Fragen. Meine Theorie lautet wie folgt: In den 70er Jahren ist man dazu übergegangen, dass U-Bahnfahrer gar nicht mehr nach Hause fahren sondern gleich in der Nähe ihres Arbeitsplatzes übernachten. Wenn alle Fahrgäste nach Hause gekommen sind fährt die letzte U-Bahn in den Schlaftunnel.

Hierfür wurden die unterirdischen Tunnelsysteme ausgebaut. Die Bahnfahrer müssen deshalb gar nicht mehr an das Tageslicht. Wenn man sich einmal einen U-Bahnfahrer genauer ansieht wird klar: Es kann gar nicht anders sein. Viele dieser Fahrer sind in den siebziger bis achtziger Jahren zum letzten mal eine Rolltreppe nach unten gefahren und sind seitdem nicht mehr am Sonnenlicht gewesen. Das kann man denen durchaus ansehen. So wie sie damals eingestiegen so laufen oder besser fahren sie auch heute durch die Unterstadt. Da diese armen Menschen kein Sonnenlicht sehen, wachsen ihnen auch ihre Haare nicht mehr. Sie müssen nicht mehr zum Friseur. Nicht nur die Kleidung sondern auch die Frisur ist über die Jahre konserviert und gleich geblieben

Das mag jetzt etwas unvorstellbar erscheinen und durchaus unwürdig anmuten. Doch das ist nicht der Fall. Hier unten ist alles geboten das man zum Leben braucht.  Es gibt für die  Bahnfahrer große Bettenlager und Waschräume. Ausgestattet mi all dem was die Kaufhäuser in der Innenstadt in ihren Kellern eingelagert haben.

Ihr glaubt mir nicht? Dann beweist mir das Gegenteil.

Andere Sache: Meinem Rücken geht es wieder besser. Ich kann mich wieder bewegen. So sehr sogar, dass ich wieder sportlich laufen kann. Das hab ich auch wieder gemacht. Bewegte Bilder gibt es davon hier:

Ja, ist kalt gewesen. Etwa 4°C Wassertemperatur wenn man dem Internet glauben kann. Kalt aber unglaublich belebend. Für den Rest des Tages fühlt man sich unbesiegbar. Ich kann es versichern, die größten Kicks finden wir wie so oft direkt vor der Haustüre. Doch heute tobt Xaver über unseren Dächern. Da bleib ich lieber zuhause. Hier hab ich auch alles was ich brauche. Internet, einen vollen Kühlschrank, jede Menge Tee und noch mehr Internet.

HATSCHI

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